Bommer hat die Qual der Wahl

Für den SC Hessen Dreieich geht es am morgigen Samstag, den 26. November, gegen Viktoria Urberach um Punkte.

Das Team von Rudi Bommer geht mit breiter Brust in die Partie gegen das Tabellenschlusslicht. „Urberach hat in dieser Saison bislang 4 Punkte geholt, wir 43. Da müssen wir nicht lange darüber diskutieren, wer der Favorit ist. Ein Sieg ist Pflicht“, so Bommer kämpferisch. Die Mannschaft habe sehr gut und konzentriert trainiert und werde auf keinen Fall den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen.

„Die Erwartungen sind sehr hoch. Manche Leute rechnen schon wieder mit einem 5:0 oder ähnlichem. Das ist Quatsch. Wir wären auch mit einem 1:0 sehr zufrieden, zumal Urberach defensiv in den letzten Wochen gut gearbeitet hat“, warnt Bommer vor Überheblichkeit. Auch der Rasen im Urberacher Waldstadion sei alles andere als leicht zu bespielen, weshalb niemand an einen Selbstläufer glauben dürfe.

Personell kann der 59-Jährige aus dem vollen Schöpfen: Mit Ausnahme von Kapitän Niko Opper, der sich beim Aufwärmen vor dem letzten Spiel in Lehnerz am Knie verletzt hat, sind alle Mann an Bord. „Niko hat einen Meniskusschaden erlitten und muss operiert werden. Ein Einsatz vor der Winterpause kommt leider nicht mehr in Frage“, so der Trainer. Für ihn wird erneut Danny Klein in die Verteidigung rücken, Abassin Alikhil wird wie schon in Lehnerz die Binde überstreifen.

Ein Luxus-Problem hat Bommer derweil im Sturm. Die Rückkehr von Torjäger Khaibar Amani nach fünf Wochen Verletzungspause heizt den Konkurrenzkampf in der Offensive an. Gegen Urberach genießt Topstürmer Tino Lagator zunächst den Vorzug vor dem afghanischen Nationalspieler. „Tino ist sehr gut drauf und hat sich seinen Platz erarbeitet. Khaibar muss sich erst noch herankämpfen. Ich bin aber sehr glücklich, zwei solche Stürmer zur Verfügung zu haben.“

(mb)