Mit „Jetzt-erst-recht“-Effekt gegen Hadamar

Gut eine Woche nachdem die Spieler über den Aufstiegsverzicht im Falle der sportlichen Qualifikation informiert wurden, kehrt beim SC Hessen Dreieich der Hessenliga-Alltag zurück. Am kommenden Freitag, den 31. März empfängt man den SV Rot-Weiß Hadamar im Hahn Air Sportpark und will den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft gehen.

„Die Mannschaft hat den anfänglichen Schock inzwischen gut verdaut“, berichtet SCHD-Trainer Rudi Bommer mit Blick auf die Stimmungslage seiner Schützlinge. „Natürlich hat das ein paar Tage gebraucht, das ist ganz normal. Aber wir sind das Thema professionell angegangen und haben nach wie vor ehrgeizige Ziele in dieser Saison. Die Mannschaft hat sich ganz klar dazu bekannt, Meister werden zu wollen.“

Neben dem Trainerteam selbst kam den erfahrenen Spielern wie Kapitän Niko Opper oder Youssef Mokhtari bei der Aufarbeitung der Nichtaufstiegs-Thematik eine Schlüsselrolle zu. Die Mannschaft hat sich am Tag nach der Ankündigung intern zusammengesetzt und sich auf den Saisonendspurt eingeschworen. Mit Jetzt-erst-recht-Effekt soll nun das Maximum aus den verbleibenden neun Spielen geholt werden.

Verzichten muss Bommer dabei auch weiterhin auf die verletzten Danny Klein, Tobias Grundler, Daniele Fiorentino und Toni Reljic. Die drei afghanischen Nationalspieler Khaibar Amani, Zubayr Amiri und Abassin Alikhil werden dagegen nach ihrer Länderspielreise rechtzeitig zum Abschlusstraining am Donnerstagabend zurückerwartet und planmäßig im Kader stehen.

Der Gegner aus Hadamar hat derweil durch den Aufstiegsverzicht der Dreieicher selbst wieder theoretische Chancen auf die Regionalliga, weshalb Bommer einen hochmotivierten Kontrahenten erwartet: „Die werden hier mit breiter Brust antreten und dazu haben sie auch allen Grund. Hadamar hat eine kompakte Defensive und ist auch nach vorne gefährlich. Wenn wir nicht hundertprozentig konzentriert zu Werke gehen, werden wir Probleme bekommen.“

Anpfiff ist am Freitag um 19:30 Uhr.

(mb)