Nach Aufstiegsverzicht des SC Hessen Dreieich

[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Nach Aufstiegsverzicht des SC Hessen Dreieich ‚ color=“ style=’blockquote modern-quote‘ custom_font=“ size=“ subheading_active=’subheading_below‘ subheading_size=’16‘ custom_class=“ admin_preview_bg=“]
DSBM unterstützt Dreieicher Fußball-Vereine bis 2022
[/av_heading]

[av_textblock size=“ font_color=“ color=“ admin_preview_bg=“]

Nach dem Aufstiegsverzicht von Hessenliga-Meister SC Hessen Dreieich (SCHD) hat die Dreieich Sportstätten Betriebs- und Marketing GmbH (DSBM) den ersten Baustein ihres Investitionsplanes in die Basis- und Jugendarbeit im Dreieicher Fußballsport umgesetzt. Mit diesem Plan verbessern Sponsoring-Mittel der örtlichen Wirtschaft die Rahmenbedingungen, unter denen in Dreieich über 1.000 Kinder und Jugendliche aktiv am Ball sind, statt bereits in der Spielzeit 2017/18 Regionalliga-Fußball in Dreieich zu finanzieren.

DSBM-Initiator Hans Nolte dazu: “Im Fußball sind es meist nicht die Club-Verantwortlichen, die die Zeche ihrer ambitionierten Pläne zahlen. Dies tut, auf die eine oder andere Weise, der Steuerzahler. Sei es am Bornheimer Hang beim FSV oder am Bieberer Berg beim OFC: Millionen Steuergelder, beim Stadionbau in Offenbach größtenteils dem Landesausgleichsstock entnommen, in den das wirtschaftlich wiedergenesene Dreieich in diesem Jahr 3 Millionen Euro einzahlt, werden selbst rund um viertklassigen Fußball ausgegeben. Bei solchen Entscheidungen oft  in Aufsichts- oder Verwaltungsräten dabei: Die Stadtoberen.

Wenn in Dreieich der Erste Stadtrat in seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrates des SCHD Augenmaß beweist, statt sich im Aufstiegsjubel feiern zu lassen, zeigt dies auch, daß Sport, Sponsoren und Stadtverwaltung gemeinsam auf Integration und Nachhaltigkeit setzen, wenn sie die Zukunft Dreieichs mit wirtschaftlicher Vernunft gestalten.

Tatsächlich: Triebe die privatrechtlich aufgestellte Dreieich Sportstätten Betriebs- und Marketing GmbH (DSBM) als Eignerin des Sportparks an der Lettkaut losgelöst von Politik und Stadtverwaltung den „regionalliga-tauglichen“ Ausbau der Spielstätte des Hessischen Amateurmeisters voran, wäre es erneut der Steuerzahler, der noch im laufenden Haushalt die Kosten einer nicht sorgfältig vorbereiteten infrastrukturellen An- und Einbindung des Hahn-Air-Sportparks in ein Gesamtkonzept aufgebürdet erhielte. Im schlimmsten Falle könnte dies dazu führen, daß Kosten, die der Stadt unplanmäßig und ohne politisches Mandat aufgezwungen würden, das Ziel eines dritten ausgeglichenen Kommunalhaushaltes in Folge gefährden.

Nutznießer einer überlegten, abgestimmten Mittelverwendung sind nun die Dreieicher Fußballvereine. Sie erhalten von der DSBM einen auf fünf Jahre ausgelegten Sponsoring-Vertrag, der ihnen regelmäßig nennenswerte Geldmittel speziell für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zukommen läßt. Neben einer jährlichen Grundförderung in Höhe von EUR 3.000,– pro Verein sind dies in der kommenden Spielzeit EUR 75,– monatlich für jede aktive Mannschaft, dazu kommt ein Weihnachtsgeld.

In Verbindung mit der Aussetzung der Sportplatznutzungsgebühren durch die Stadt Dreieich bedeutet dies eine insgesamt deutlich verbesserte Ausgangssituation für den Fußballsport in der Stadt.

Davon wird mittelfristig nicht zuletzt der SC Hessen Dreieich selbst profitieren, der mit seiner „Dachmarken“-Strategie jetzt einen meßbaren Mehrwert für alle organisierten Fußballsportler in der Stadt schafft.

Hans Nolte: „Vielleicht wertet es den Amateur-Fußball in Deutschland insgesamt auf, wenn die beste Amateurmannschaft Hessens ihren Erfolg nicht auf dem Altar der Maßlosigkeit im heutigen Fußball opfert, sondern damit ihren Nachwuchs und den Breitensport nährt.“

[/av_textblock]