Doppelschlag entscheidet Spiel in Flieden

Nächster Erfolg für den SC Hessen Dreieich: Gegen Buchonia Flieden ging das Team von Rudi Bommer und Ralf Weber am Samstagnachmittag mit 2:1 als Sieger vom Platz. 

Personell ging Dreieich mit nur einer Änderung in das Match im „Königreich“. Nach der jüngsten Verletzung von Sturmspitze Khaibar Amani rückte der wiedergenesene Tino Lagator direkt in die Startformation.

Nach zähem Beginn hatte Spielmacher André Fließ mit einem Distanzschuss in der 8. Minute die erste Gelegenheit, sein Versuch konnte Torwart Lukas Hohmann aber souverän entschärfen. Der SCHD konnte dem Spiel nicht so recht seinen Stempel aufdrücken und das Match blieb, wie man sagt, einiges schuldig: viel Mittelfeldgeplänkel, wenige Abschlüsse. Der Gastgeber hätte in Minute 20 auch in Führung gehen können, als Felix Hack den Ball knapp über das Gehäuse jagte.

Torlos ging es in die Kabinen. Nach der Pause ersetzte Alban Lekaj auf der linken Seite Marc Schnier. Das Spiel wurde deutlich attraktiver, beide Teams spielten merklich auf Sieg. Knapp 5 Minuten nach Wiederbeginn hatte die Buchonia mit einer Doppelchance die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zunächst parierte „Hessen“-Keeper Pierre Kleinheider einen Schaub-Freistoß glänzend, beim anschließenden Eckbal von Gaul wäre aber auch der zu diesem Zeitpunkt seit über 400 Minuten ohne Gegentreffer gebliebene Torsteher machtlos gewesen. Doch Gauls Kopfball war zu hoch angesetzt.

Nur zwei Minuten später traf Dreieichs afghanischer Nationalspieler Zubayr Amiri nur die Latte. Das Spiel war jetzt wesentlich offener und hatte einiges zu bieten. Im Prinzip reichten dann zwei starke Szenen innerhalb weniger Sekunden um die Partie zu entscheiden: André Fließ‘ Freistoß von der rechten Seite landete auf dem Kopf von Denis Talijan, der Ball klatschte zunächst an den Pfosten, fand dann aber seinen Weg ins Netz. Der geschockte Gastgeber konnte den Ball nach der Spielaufnahme am Anstoßpunkt nicht lange behalten und Neuzugang André Fließ strich seinen zweiten Scorerpunkt ein, als er wieder über die rechte Außenbahn kam und der Spielzug nach einer Maßflanke in Torjäger Tino Lagator seine Vollendung fand.

Alban Lekaj hätte das Ergebnis in der Schlußphase noch höher stellen können, im Abschluss fehlte ihm in der 85. Minute das Quäntchen Glück. Der Anschluß für den Gastgeber, der alles in die Waagschale warf, kam zu spät und somit konnte der Vorjahresmeister die drei Punkte verdient mit ins Rückreisegepäck nehmen.

(SG)