Dreieich setzt Siegesserie auch gegen Griesheim fort

Der SC Hessen Dreieich bleibt in der Hessenliga in der Erfolgsspur. Gegen den abstiegsbedrohten SC Viktoria Griesheim behielt der amtierende Hessenmeister nach hart umkämpfter Partie mit 3:2 (1:1) die Oberhand und rückte mit dem neunten Sieg hintereinander vorerst wieder bis auf einen Zähler an Spitzenreiter TSV Lehnerz heran.

Nach der Führung durch Zubayr Amiri (16./FE) wendeten Yves Böttler (45.) und Pascal Stork (55.) das Blatt zu Gunsten der Gäste. Dabei hatte SC Hessen-Trainer Rudi Bommer seinen Mannen im Vorfeld noch vor den gefährlichen Angreifern der Viktoria gewarnt. Doch die Gastgeber schlugen vor 515 Zuschauern zurück, sicherten sich durch Tino Lagator (72.) und Loris Weiss (83.) noch den knappen Erfolg. Dreieichs Tim Fließ sah nach einem Foulspiel in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

Dreieich dominierte von Beginn an die Partie, bereits nach 16 Minuten brachte Amiri die Hausherren per Strafstoß auf die Siegerstraße. Dreieich hatte weitere Chancen, ließ jedoch im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen. Die Griesheimer kamen besser ins Spiel und konnten sich auf ihre beiden Topstürmer verlassen. Der nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre ins Team zurückgekehrte Yves Böttler erzielte Sekunden vor dem Pausenpfiff per Seitfallzieher den Ausgleich. Zehn Minuten nach der Pause bereitete Böttler gemeinsam mit Danilo Milosevic den zweiten Treffer der Gäste durch Stork vor. Der SC Hessen schüttelte sich kurz und drängte auf den Ausgleich. Zunächst aber musste die Partie unterbrochen werden, Viktoria-Torwart Daniel Duschner wurde zunächst behandelt und später ausgewechselt. Nach Flanke des eingewechselten Tim Fließ köpfte Lagator für den SC Hessen in der 72. Minute zum 2:2 ein. Der ebenfalls eingewechselte Loris Weiss erzielte sieben Minuten vor Spielende nach feinem Solo aus knapp 20 Metern den Siegtreffer für die Dreieicher.

SC Hessen-Trainer Rudi Bommer sagte: „Die Partie war hart umkämpft. Kurz vor der Pause hätten wir das 2:0 machen müssen, haben den Angriff aber zu schlampig ausgespielt. Griesheim schlug den Ball nach vorne und Böttler traf um 1:1. Nach der Pause waren wir kurz unsortiert, haben zum Schluss aber noch einmal viel Druck gemacht. Griesheim war mit das Beste, was hier in den vergangenen eineinhalb Jahren gespielt hat. Am Ende haben wir den Erfolg mit Mühe über die Bühne gebracht.“

Weiter geht es für den SC Hessen bereits unter der Woche. Am Dienstag um 20 Uhr steht das Hessenpokal-Achtelfinale beim Nord-Verbandsligisten SV Weidenhausen an