Mit offenem Visier gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg

Für den SC Hessen Dreieich geht es in der LOTTO Hessenliga weiter Schlag auf Schlag: Nach dem Topspiel gegen Bayern Alzenau am vergangenen Donnerstag erwartet der amtierende Meister am Dienstag (31.10.) Verfolger Teutonia Watzenborn-Steinberg im Hahn Air Sportpark. Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge möchte die Bommer-Elf wieder einen Sieg einfahren und die aufstrebenden Pohlheimer auf Distanz halten.

 Der SC Hessen Dreieich ist seit nunmehr elf Spielen in Folge ungeschlagen. Das ist für sich genommen eine super Serie, wären da nicht zwei kleine Schönheitsfehler: Die späten Gegentreffer in Hadamar und zuhause gegen Bayern Alzenau waren vermeidbar und kosteten vier wertvolle Punkte. Das hat Rudi Bommer, der seinen Schützlingen stets volle Konzentration bis zum Duschen predigt, zweifellos gefuchst. Inzwischen hat der Dreieicher Cheftrainer aber einen Haken hinter die letzten beiden Spiele gemacht.

„Wir haben das gegen Alzenau gut gemacht. Die Art und Weise, wie wir die Partie bestritten haben, war völlig in Ordnung. Individuelle Fehler passieren irgendwann nun mal. Man muss auch sehen, dass unsere Innenverteidiger pausenlos im Einsatz waren. Die haben sämtliche Spiele im Oktober auf dem Buckel“, so der 60-Jährige. Gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg erwartet er wieder eine Rückkehr zu altbekannter Souveränität, zumal die Mannschaft zwei Tage länger regenerieren konnte als der Gegner.

Grund zur Gelassenheit ist das allerdings nicht, aus seinem Respekt vor der Teutonia macht Bommer keinen Hehl: „Watzenborn wurde vor der Saison als haushoher Favorit gehandelt und ich muss sagen: für mich sind sie das noch immer. Ihr Saisonstart ist missglückt, ja, aber sie verfügen über einen ganz starken Kader und haben in den letzten Spielen ordentlich Fahrt aufgenommen. Wenn sie den Anschluss an die Spitze wiederherstellen wollen, müssen sie auf die drei Punkte gehen. Das wird ein Kampf mit offenem Visier.“

Zurückgreifen kann das Trainerteam dabei wieder auf die Dienste von Tino Lagator, der seine Blessur aus dem Hadamar-Spiel auskuriert hat. Fehlen wird dagegen Daniel Henrich, der gegen Alzenau bereits zum zweiten Mal in dieser Saison die Ampelkarte gesehen hatte. Ebenfalls gesperrt ist Tim Fließ seit dem Spiel gegen Griesheim. Toni Reljic fehlt selbstredend noch eine Weile, ansonsten können Bommer und Weber aber auf sämtliche Spieler des Kaders zurückgreifen.

Anstoß im Hahn Air Sportpark ist um 15 Uhr.

(mb)