Brass Group

Briefe aus dem Trainingslager: Tag 4 in Celle

Unser Fotograf und ehrenamtlicher Helfer Ingo Lankes ist als Beobachter ins Trainingslager mitgereist. In unserer kurzen Serie Briefe aus dem Trainingslager berichtet er täglich aus Fan-Sicht von der Saisonvorbereitung in Niedersachsen. Dabei steht nicht ausschließlich das Sportliche im Mittelpunkt, sondern darüber hinaus auch das Innenleben der Mannschaft und Eindrücke vor Ort.

Celle (Niedersachsen), 8. Juli 2018

Dieser Sonntag fühlte sich fast wie Urlaub an. Strahlender Sonnenschein am Tag der Abreise des SC Hessen Dreieich und damit auch meiner Abreise. Aber für schönes Wetter ist man nicht nach Celle gefahren. Auch heute wurde trainiert. Etwas später als die vergangenen Tage durften die Spieler dann frühstücken. Danach war das Packen der Taschen angesagt. Zeit dazu hatte man nur bis 9.50 Uhr, denn danach ging es schon wieder zum Trainingsplatz.

Neben der obligatorischen Laufeinheit zum Auflockern machten die verletzten Loris Weiss und Marc Schnier Entspannungsübungen. Mit Dehnungsübungen ging es weiter. Währenddessen hielt Rudi Bommer eine ungefähr fünfminütige Ansprache. In dieser ging es unter anderem auch um die gewonnenen Eindrücke vom Spiel gegen die jungen Wölfe gestern. Rudi wies darauf hin, dass man immer hellwach sein muss – und zwar bis der Schiedsrichter das Spiel abpfeift. Auslöser wird das späte Gegentor von gestern gewesen sein. Für mich als neutralen Betrachter war es eine sehr gute erste Halbzeit. Hätten unsere Jungs all ihre Chancen verwertet, dann hätte es ein Sieg werden können. Aufgrund der zweiten Halbzeit wurde es letztlich ein verdientes Remis.

In der darauf folgenden Einheit wurden einige Spielsituationen eingeübt. Nach dem Auslaufen ging es zurück ins Hotel. Es wurde gepackt und noch zu Mittag gegessen. Damit endeten die vier Tage Trainingslager schon und es ging auf die Heimfahrt. Ich freue mich auf die neue Saison und hoffe, dass viele Zuschauer den Verein bei den Heim- und Auswärts Spielen begleiten werden.

Rot-weiße Grüße

 

Euer Ingo