Erstes Flutlichtspiel der Saison – Der SC Hessen Dreieich reist nach Mannheim

Nach zwei unglücklichen Niederlagen, nach denen die Bommer-Elf trotz der negativen Ergebnisse den Kopf nicht hängen lässt, fährt die Mannschaft am morgigen Dienstag (07.08., Anpfiff: 19:00 Uhr, Carl-Benz Stadion, Theodor-Heuss-Anlage 20, 68165 Mannheim) zu einem der großen Saisonhöhepunkte in die ehemalige Residenzstadt der Kurpfalz.

Der erste Heimauftritt in der noch jungen Regionalligageschichte unserer Dreieicher ist vorbei. Der Stimmung im Hahn-Air Sportpark konnte das 0:1 gegen den TSV Steinbach keinen Abbruch tun und die Vorfreude auf die kommende Saison war allgegenwärtig. Somit kann es als absolut positiv angesehen werden, dass mit dem Auswärtsspiel bei der Mannschaft des SV Waldhof Mannheim am Dienstagabend bereits ein Höhepunkt der Saison ansteht. Dass diese Aufgabe eine große Hürde darstellt, ist allen Beteiligten bewusst. Daher gilt es, das Spiel und das imposante Umfeld mit der gewohnten Ernsthaftigkeit zu genießen und als schöne Erfahrung anzusehen. Die ersten Punkte der Saison liegen unter dem Stadiondach der Oststadt. Zumindest einen davon mit nach Dreieich zu nehmen, kann als durchaus realistisch angesehen werden. Der SC Hessen wird im ruhmreichen Carl-Benz-Stadion befreit aufspielen können, denn der Druck liegt auf den Waldhöfern, die auf eine bewegte Vereinshistorie zurückblicken.

Der SV Waldhof Mannheim verkörpert in den Augen vieler Fans in ganz Deutschland die Tradition ihres Sports und die damit verbundene Fußballromantik in unserer Republik. Im letzten Jahr feierte der Verein sein 100jähriges Bestehen, was in der Kurpfalz gerne mit dem Aufstieg in die Drittklassigkeit vergoldet worden wäre.

Doch wie der geneigte Fan des runden Leders, der die jüngere Entwicklung des ehemaligen Bundesligisten (1983-1990) verfolgt hat, weiß, scheitere man im Jubiläumsjahr in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga am SV Meppen (0:0, 3:4 i.E.). Insgesamt absolvierten die blau-weißen zuletzt drei starke, jedoch tragisch abgeschlossene Spielzeiten in der Regionalliga Südwest. Neben dem eben angesprochenen Scheitern an Meppen in der Saison 2016/2017, konnte zuvor schon 2015/2016 gegen die Sportfreunde aus Lotte (0:0, 0:2) kein Profit aus der Favoritenrolle geschlagen werden. Allgegenwärtig dürfte vielen Fans noch der unrühmliche Spielabbruch gegen den KFC Uerdingen in Erinnerung geblieben sein, aus dem das dritte Aufstiegswaterloo in Folge resultierte und dem Vereine deutschlandweit einige Sympathien kostete.

Mit einer Niederlage gegen Ulm und einem Sieg in Hoffenheim startete der SV solide in die neue Runde, in die er mit einer, durch die Ausschreitungen gegen Uerdingen bedingte, Hypothek von drei tabellarischen Negativpunkten starten musste.

Zurück zu unseren rot-weißen Männern vom Hahn Air Sportpark. Trainer Rudi Bommer wird keine zusätzliche Motivationsrede auspacken müssen, um die Mannschaft auf das Spiel in der Mannheimer Oststadt einzustimmen. Das Duell im Carl-Benz-Stadion ist einer der Gründe, warum die Dreieicher den Aufstieg unbedingt erreichen wollten und kann neben den Partien auf dem Bieberer Berg gegen die Kickers aus Offenbach und anderen Traditionsclubs wie dem 1.FC Saarbrücken als ein großer Höhepunkt der Regionalligasaison angesehen werden.

Gespannt wird auf die Aufstellung des Trainergespanns Bommer/Weber gewartet. Das Stammgerüst des Teams dürfte sich gefunden haben, wie der einzige Wechsel (André Fließ für Can Özer) vor dem Heimspiel gegen den TSV Steinbach im Vergleich zur Startelf in Stadtallendorf gezeigt hat.

Wir freuen uns darüber, mitreisende Unterstützer im Gästeblock begrüßen zu dürfen und verbleiben mit einem euphorischen Gruß: Wir sehen uns morgen in Monnem!

(bb)

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