Gesichter und Geschichten – Das Team hinter dem Team: Der Team-Manager

In unserer Serie Geschichten und Gesichter – das Team hinter dem Team stellen wir die Leute vor, die dem SC Hessen Dreieich hinter den Kulissen Leben einhauchen. Von der Verwaltung über das Funktionsteam bis zu unseren ehrenamtlichen Helfern. Im vierten Teil der Serie kommt unser neuer Team-Manager Yüksel Ekiz zu Wort.

Erzähl doch mal ein wenig über dich!

Ich bin 37 Jahre alt, gebürtiger Dreieicher und Familienvater. Nach meiner aktiven Laufbahn wechselte ich den Trainerstab des Hessenligisten Rot-Weiß Frankfurt unter Trainer Daniyel Cimen. Nach kurzer Zeit wurde meine Aufmerksamkeit auf den Bereich der sportlichen Leitung gelenkt, welchen ich kurze Zeit später mit Unterstützung des Präsidenten und des Sportvorstands übernahm. Leider konnten wir die Aufstiegsspiele in die Regionalliga nach den Saisons 2015/2016 und 2016/2017 nicht siegreich gestalten. Im Februar 2018 nahm ich mir eine Auszeit und trat dann, nach positiven Gesprächen mit unserem Geschäftsführer und Trainerteam, zum Trainigsstart des SC Hessen Dreieich vor dieser Saison die Aufgabe des sportlichen Leiters an.

Wie hast du zum SC Hessen Dreieich gefunden und was ist deine Motivation, hier mit anzupacken?

Da ich gebürtiger Dreieicher bin, habe ich die Entwicklung auch während meiner aktiven Zeit als Spieler, Trainer und sportlicher Leiter bei Rot-Weiß Frankfurt weiterhin intensiv verfolgt. Durch meine beruflichen Erfahrungen in der Mainmetropole kannte ich bereits viele Spieler und weitere Mitarbeiter der Dreieicher, was meine Entscheidung positiv beeinflusste. Ich habe mich im Vorfeld mit dem Trainerstab und den weiteren Angestellten des SC Hessen ausgetauscht und hatte in Bezug auf die mir angebotene Aufgabe ein gutes Gefühl, das mich bis heute nicht getäuscht hat. Meine erstmalige Anwesenheit während des gemeinsamen Traininglagers in Celle verlief sehr harmonisch und stellt daher eine gelungene Anfangszeit meiner Tätigkeit dar.

Du erlebst seit einigen Wochen den Alltag im Hahn Air Sportpark. Wie ist dein erster Arbeitseindruck?

Mir imponiert der Zusammenhalt in diesem Verein seit meiner ersten Begegnung mit Spielern, Trainern und weiteren Mitarbeitern hier am Bürgeracker. Es wird sich in allen Bereichen, auch über die Grenzen der Zuständigkeit hinaus, unterstützt und man arbeitet absolut verlässlich.

Wie kamst du zu der Entscheidung, nach deiner aktiven Laufbahn weiter in dem Bereich des Fußballs tätig zu sein?

Es stand durch meine Fußballbegeisterung als Spieler außer Frage, auch nach meiner Karriere auf dem Rasen weiterhin dem runden Leder treu zu bleiben. Erleichternd kam hinzu, dass der Wohlfühlfaktor bei meinem ehemaligen Arbeitsgeber sehr hoch war und mir mein Berufseinstieg „auf der anderen Seite“ des Platzes somit sehr erleichtert wurde. Ähnlich wie hier in Dreieich konnte ich dort auf perfekte Bedingungen zurückgreifen, wofür ich bis heute sehr dankbar bin.

Wie gut bist du bereits mit der Mannschaft vertraut und wie lauten eure Saisonziele?

Einen Großteil der Mannschaft und des Trainerteams kannte ich bereits durch meine vorherigen Aufgaben und konnte mich daher im Vorfeld über die allgemeinen Stimmungen im Team austauschen. Diese Gespräche waren durchweg positiv, was mich letztendlich zu dem Schritt bewegt hat, diesen neuen Arbeitsplatz anzunehmen.

In Bezug auf die Saisonziele gilt es zunächst, diese Liga mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu genießen. Hierbei hebe ich im Besonderen die Spiele gegen Traditionsmannschaften wie Waldhof Mannheim, Kickers Offenbach, den FC Homburg 08 oder auch den 1. FC Saarbrücken hervor. In den Heimspielen ist es wichtig, dass wir von unseren fantastischen Fans unterstützt werden und unser Verein mit überschaubarem Budget erst einmal versucht, sich in der Liga zu etablieren. Dennoch denke ich, dass wir den Klassenerhalt erreichen können. Wir glauben an unsere Jungs und haben Vertrauen in den Kader.

Was machst du in deiner Freizeit, mal vom Fußball abgesehen, sonst noch gerne?

Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern. Da die Zeit berufsbedingt oft knapp ist, nimmt das Familienleben den größten Anteil meines Privatlebens ein und ich genieße es sehr. Ansonsten lese ich gerne und treibe selbst gerne Sport. Insbesondere Fitness und Schwimmen helfen mir dabei, meine Gedanken zu ordnen. Des Weiteren genieße ich die Kochkünste meiner Frau, meiner Mutter und meiner Schwiegermutter, was impliziert, dass ich aufgrund der guten Köchinnen in der Familie selbst nur sehr selten am Herd Platz nehme.

(bb/ms)

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