Mit neuer Effektivität ins Kellerduell

Schock verdaut und volle Kraft voraus: Für den SC Hessen Dreieich gilt es morgen eine Reaktion auf die unglückliche und späte Niederlage in Elversberg zu zeigen. Gegen den FC Astoria Walldorf sind im Duell Letzter gegen Vorletzter ganz klar Punkte anvisiert, um den Anschluss an den Rest des Regionalliga-Feldes zu wahren.

93 Minuten spielte der SCHD im letzten Auswärtsspiel bei der Sportvereinigung Elversberg gut mit, überzeugte mit tollen Toren eines überragenden Danny Klein, absolvierte einen starken Kampf und zeigte durch gnadenlose Effektivität, dass mit dem Verein vom Bürgeracker trotz eines Platzes am Ende der Tabelle weiterhin zu rechnen ist. Dennoch traten die Rot-Weißen auch bei diesem Auswärtsspiel durch ein Gegentor in der Verlängerung der Nachspielzeit die Heimreise letztlich ohne Punkte an.

Daran konnte auch der prominente Neuzugang Constant Djakpa nichts ändern. Allerdings zeigte der Ex-Eintrachtler bereits im Saarland, weshalb man ihn geholt hatte. Zweikampstärke, gute Flanken, Ruhe und starke Bälle in die Spitze sind nur einige von Djakpas Qualitäten, die er jetzt auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen möchte.

Auch das Spiel gegen den FCA ist aus Dreieicher Sicht ein ganz besonderes. Wenn am Freitagabend um 19 Uhr der zehnte Spieltag mit dem Kellerkracher des 17. gegen den 18. der Tabelle angepfiffen wird, ist es gleichzeitig die Premiere der neuen LED-Flutlichtanlage im Hahn Air Sportpark, die am Rande eines immer lauter werdenden A-Blocks ihren Einstand feiern wird.

Der Support der SCHD-Fans, die zuletzt auch in Elversberg mit Trommeln, Tröten und Kuhglocken mächtig Alarm machten, wird auch gegen die zuletzt oft unglückliche Astoria aus Walldorf wichtig sein. Denn ähnlich wie der SC Hessen ist auch der FCA trotz seines unzureichenden Tabellenplatzes in nahezu allen Duellen mindestens auf Augenhöhe mit den Gegnern. Auch im letzten Derby am vergangenen Freitag gegen die Reserve der TSG 1899 Hoffenheim war der FC Astoria Walldorf dem Gegner lange Zeit ebenbürtig, kassierte jedoch in der 80. Minute durch eine Standardsituation der Hoffenheimer ein ärgerliches Gegentor, was letztlich die 0:1-Heimniederlage für die Mannschaft von Trainer Matthias Born zur Folge hatte. Die nächste knappe Niederlage für die Walldorfer, die ähnlich wie der SC Hessen noch kein Spiel mit mehr als zwei Toren Unterschied verloren hat.

Chefcoach Rudi Bommer weiß um die Bedeutung des Spiels: „Das wird schon ein kleines Endspiel. Es geht darum, den Anschluss nicht zu verpassen.“

Ob Bommer im Duell gegen die Astoria wieder auf den in Elversberg aufgrund einer Muskelverhärtung ausgefallenen Loris Weiss zurückgreifen kann, wird sich spätestens am Spieltag entscheiden. Auch diesmal lässt sich der SCHD-Trainer personell nicht in die Karten schauen. Eines allerdings ist sicher: Eine so ärgerliche Niederlage wie gegen Elversberg möchte die Mannschaft mit allen Mitteln und Kräften verhindern.

Anpfiff zur heimischen Flutlicht-Premiere im Hahn Air Sportpark ist morgen um 19 Uhr.

(tw)

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