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Mit dem Trend gegen den Trend? – SCHD empfängt Stadtallendorf

Auf das Torfestival im Kreispokal folgt der harte Brocken in der Liga: Für den SC Hessen Dreieich geht es bereits drei Tage nach dem erfolgreichen Kreispokal-Spiel gegen Partnerverein SG Götzenhain am morgigen Freitag im Hahn Air Sportpark wieder um wichtige Punkte im Liga-Alltag. Mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf gastiert jedoch der aktuelle Spitzenreiter der LOTTO Hessenliga am Bürgeracker, der über eine hohe Offensivkraft verfügt. Auf der anderen Seite plagen Trainer Schmidt vor dem Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten ernste Personalsorgen, wenngleich die Jungs vom Bürgeracker alles daran setzen möchten mit dem derzeitigen Trend der Horrorstatistik gegen Stadtallendorf entgegenzuwirken.   

Folgt auf den goldenen Oktober ein ebensolcher November? Mit dem 9:0-Sieg unter der Woche im Kreispokal gegen Kreisoberligist und Partnerverein SG Götzenhain konnte der SC Hessen Dreieich unter der Woche im siebten Spiel binnen 24 Tagen den fünften Sieg feiern und damit seit nunmehr vier Wochen ohne Niederlage bleiben. Dennoch hinterließ der Pflichtspielmarathon sichtbare Spuren im Team von Trainer Lars Schmidt. Eine immer länger werdende Verletztenliste und eine Horrorstatistik gegen die Mittelhessen unterstreichen ein schwieriges Unterfangen gegen den Tabellenführer, der dennoch auf eine hochmotivierte SCHD-Mannschaft treffen wird: „Die englischen Wochen der Vergangenheit gingen an uns nicht ganz spurlos vorbei. Die Verletzungen, die wir aktuell im Kader haben sind vor allem auch der engen Spieltaktung geschuldet. Da haben wir in den letzten Wochen einige Körner lassen müssen. Ich denke dennoch, dass sich die Jungs trotzdem wieder voll motivieren können. Wir spielen gegen einen Gegner, den wir in den letzten drei Jahren nicht besiegen und nur ein Unentschieden bei fünf Niederlagen holen konnten“, so Schmidt.

Der SC Hessen ist also gewarnt, die Motivation und die Mentalität stimmen, wenngleich die Eintracht ein anderes Kaliber  darstellt. Die Qualität des Gegners ist für Schmidt unbestritten, der vor allem über die Offensive der Mittelhessen schwärmt: „Stadtallendorf kommt über eine gewisse Wettkampfschärfe und macht auf mich einen sehr aggressiven und stabilen Eindruck. Sie haben mehrere Spieler in ihren Reihen, die bereits mindestens fünf Ligatore auf ihrem Konto haben und sind offensiv sehr breit aufgestellt. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie im Moment ganz oben in der Tabelle stehen.“

Die Offensive beim Tabellenführer aus Mittelhessen ist somit obenauf und besonders in der Anfangsviertelstunde für den einen oder anderen Treffer gut. Beim SCHD ist die Offensivabteilung jedoch aktuell das Sorgenkind. Mit Enis Bunjaki hat die Schmidt-Elf nach der drei Spiele andauernden Sperre für Reljic und den Verletzungen von Häuser und Lagator nur noch einen etatmäßigen Stürmer in seinen Reihen. Dies stellt den Trainer und sein Team vor dem Spiel vor große Herausforderungen: „Vor allem offensiv müssen wir noch schauen, wie wir in die Partie gehen werden. Wir haben mehrere Möglichkeiten und werden das Abschlusstraining abwarten. Erst dann werden wir heute Abend im Trainerteam die möglichen Optionen durchgehen und die bestmögliche Entscheidung treffen. Es wird ein interessantes Spiel gegen einen aggressiven, kompakten und zweikampfstarken Gegner, der noch dazu über eine hohe Offensivkraft verfügt.“

Das Team ist gewappnet für ein spannendes und intensives Spiel unter heimischem Flutlicht. Neben den Langzeitverletzten Pitas, Klein und Nopp sowie dem rotgesperrten Reljic und den verletzten Lagator und Häuser steht zudem hinter Niko Opper nach dem Götzenhain-Spiel ein kleines Fragezeichen. Auch Ersatztorwart Mike Wroblewski muss aufgrund einer Krankheit unter Woche noch grünes Licht geben.

Die Fans dürfen also gespannt sein, wer am morgigen Abend mit dem derzeitigen Trend dem Pflichtspiel-Trend gegen Stadtallendorf entgegenwirken soll. Anpfiff im Hahn Air Sportpark ist am morgigem Freitag, den 1. November um 19:30 Uhr.

Der SC Hessen Dreieich berichtet wie immer live von der Partie über die Social Media-Kanäle Twitter, Facebook und Instagram sowie per Liveticker über die vereinseigene Homepage.

(tw)

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