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Bärenstarke erste Halbzeit sichert Dreieich drei Punkte

Erst Machtdemonstration, dann Zitterpartie: Dank drei Toren binnen sieben Minuten und einem weiteren Treffer kurz vor der Halbzeit sichert sich der SC Hessen Dreieich gegen den FSV Fernwald zum vorletzten Heimspiel seiner LOTTO Hessenliga-Zeit weitere drei Punkte und einen 4:3-Heimsieg. Die Tore für den SCHD erzielten Reljic, Mladenovic, Amiri und Cassaniti. 

Bei strahlendem Sonnenschein, 25 Grad und von einer kleinen Choreographie beim Einlaufen begleitet, fanden sich die in Rot gekleideten Dreieicher zunächst im Verteidigungsmodus wieder und konnten sich bei Torwart Hosainie bedanken, als er in einer etwas nervösen Anfangsphasen zweimal gekonnt den Winkel verkürzte (7. & 9.). Wie aus dem Nichts ertönte dann auf der anderen Seite plötzlich die Dreieicher-Torhymne. Toni Reljic legte sich nach einem Handspiel außerhalb des Sechzehners die Kugel zum Freistoß zurecht und versenkte das Spielgerät gekonnt im Gästegehäuse zur Führung (11.). 

In der Folge spielte sich der SC Hessen gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Fernwalder in einen Rausch und erhöhte nur vier Zeigerumdrehungen später nach einem tollen Spielzug durch Mladenovic in der Mitte auf 2:0 (15.), ehe Amiri mit einem verwandelten Strafstoß im rechten unteren Eck die Führung auf 3:0 ausbaute (18.). Die Freude auf den Tribünen war groß und hielt auch trotz des Anschlusstreffers durch Strack – der Hosainie überlupfte – weiter an (25.). 

Jedoch flachte das Spiel in der Folge etwas ab. Der SC Hessen wollte nicht, Fernwald konnte zu diesem Zeitpunkt nicht – und so entstand ein Spiel, dass sich zwischen den Strafräumen abspielte. Danach waren es wieder die in Rot gekleideten Dreieicher, die plötzlich und unverhofft zuschlugen: Cassaniti lief nach einem Pass von links plötzlich frei auf Torwart Sahin zu und schob die Kugel gekonnt zum 4:1-Halbzeitstand ein (44.). 

In der Pause wechselte der mit wieder nur vier Ersatzspielern angetretene SCHD und brachte Mouhaman für den stark spielenden Abassin Alikhil. Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem der SC Hessen den Gast kommen ließ und dadurch selbst Räume gewinnen wollte, was Fernwald allerdings mit dem 4:2-Anschlusstreffer erneut durch Strack zunichte machte (54.). In der Folge ging es hin und her und Dreieich hätte durch Lagator, den eingewechselten Klein und Reljic den Deckel drauf machen können, musste aber nach dem 4:3 durch Goncalves in der 87. Minute nochmal richtig zittern. Gefährlich sollte es allerdings nicht mehr werden, weshalb der SC Hessen Dreieich nach zuletzt drei sieglosen Spielen wieder ein Erfolgserlebnis einfahren konnte. 

Statistik:

SC Hessen Dreieich: Hosainie – Mladenovic, Amiri, Alikhil (46. Mouhaman), Reljic, Bunjaki (65. Schnitzer), Alempic (75. Klein), Cassaniti, Lagator, Wachs, Barusic 

FSV Fernwald: Sahin – Kagua  (38. Dervishi), Burger, Goncalves, Solak, Strack (71. Richter), Mukasa (81. Schäfer), Hendrich, Hofmann, Dinler, Goebel

Zuschauer: 128

Tore: 1:0 Reljic (11.), 2:0 Mladenovic (15.), Amiri (18., FE), 3:1, 4:2 Strack (25., 54.), 4:1 Cassaniti (44.), 4:3 Goncalves (87.)

Schiedsrichter: Dücker 

(tw)

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